Programm

 

Das Klimafestival soll sich nicht in die (lange) Reihe von herkömmlichen Musikfestivals einordnen lassen. Der Schwerpunkt liegt

nicht ausschliesslich beim Feiern und dem Konsum bewusstseinsverändernder Substanzen - obwohl dies seinen berechtigten Platz hat!

Mit unserem Programm wollen wir unsere Werte leben und erlebbar machen, zeigen, dass eine lebenswerte, solidarische und umweltverträgliche

Zukunft für alle möglich ist.

Deshalb ist  das Programm in sechs Themenbereiche gegliedert. Jedem dieser Blöcke sind einige Workshops und Stände gewidmet. Auch  die Musiker*innen

werden ihr Thema individuell interpretieren. Wir möchten eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen, wo-

durch die eigene Meinung differenziert reflektiert oder auch neu gebildet werden kann; wir erfahren im Allgemeinen, dass  Rücksichtsnahme und Achtsamkeit

gegenüber der Welt und anderen Menschen an allen Orten, zu jeder Zeit und bei jeder Beschäftigung möglich ist.

Diversity

"Ich bin selber nöd guet gnueg zum andere sege sie sölleds besser mache!", ist ein häufiges Argument weshalb Menschen sich nicht trauen, sich stärker in der Klimastreik-Bewegung zu engagieren. Dabei vergessen sie, dass wir alle  einzigartig sind und von uns umgebenden Struktuen geformt werden.  Deshalb nehmen wir uns beim Festival bewusst Zeit, um unsere Unterschiede zu betrachten. Was bedeuten sie für die Welt und unsere Zukunft? Wir bringen uns alle auf verschiedene Arten ein. Was zählt ist, dass du jetzt dabei bist! Am Festival sind alle - egal, wie sie sich selbst definieren - willkommen! 

Die Bewegung als Gemeinschaft

Wir haben alle dasselbe Ziel: Wir kämpfen für eine lebenswerte Zukunft. Das Festival ist ein Ort, an dem Mensch diese Gemeinschaft spüren und sich mit anderen austauschen kann - sei es über das neue Bienenhotel im eigenen Garten oder das Fachsimpeln über politische Lösungen.

Aktivist*innen haben am Festival Gelegenheit, Dinge anzusprechen und auszudiskutieren, für die sonst nicht genug Zeit bleibt.

System Change 

Die Klimakrise entsteht, weil die bestehenden Strukturen die Ausbeutung der Natur und des Menschen erlauben und weil die Verursacher von Schäden an der Welt deren Reparatur nicht selber bezahlen müssen, sondern dies der Gesellschaft überlassen können. Um die Klimakrise zu beenden, reicht es nicht, einzelne Gesetze zu ändern, es braucht einen strukturellen Wandel - doch wie soll dieser aussehen? 

Ressourcen dieser Erde

Um zu leben, verbrauchen wir Ressourcen. Doch der momentane Umgang mit ihnen ist unverantwortlich. Wie kann man das ändern? Was gibt es bereits für Alternativen? 

Klimagerechtigkeit und Ökfeminismus

2019 haben zwei grosse Streikgruppen die Poltik zum Handeln aufgefordert. Und dann schienen die beiden Bewegungen plötzlich zu fusionieren: Der Ökofeminismus kam wieder auf. Aber was hat Feminismus mit Klimaschutz zu tun? Nun, wohl eine ganze Menge...

Klimastreik 

Wer sind wir - die Menschen hinter dem Klimastreik? Was treibt uns an? Was gibt uns Kraft? Wie ist der Klimastreik entstanden und wie geht es weiter? - Am Festival kannst Du uns alle Deine (kritischen) Fragen stellen.

Künstler*innen

Samstag

Pink im Park

Chiara Fanuli

Jane in Flames

Linard Bardill

HDTV Improtheater

Markus Rüeger

Mezu

Sonntag

Young Porno Büsi

Livia Kozma

Corroncha Son

Los Billtones

Stella Cruz

Flomore

Plôme

Livia Rita

Workshops

Samstag

Naturkosmetik

Urban Gardening

Heilkräuter

Vegane Ernährung

Make Rojava Green Again

Lindyhop

Yoga

Perkussion

Sonntag

Urban Gardening

Heilkräuter

Vegane Ernährung

Stände*

Velowerkstatt

Fahrrad und Ersatzzeile mitbringen

Repair-Café

Was immer du reparieren willst - hier lernst du wie :-)

Siebdruck

Kleider / Tücher zum bedrucken mitbringen

Kleidertausch

Kleider zum tauschen mitnehmen :P

*Samstag und/oder Sonntag

Diskussions-

runden
 

Sa.: Athanasios Karathanassis

 

So.: Xavier Balaguer Rasillo

 

Veganes

Gala-Dinner

frisch

aus dem Müll 

Samstag